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Das Polen-Backbuch

Das Polen-Backbuch

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"In ihrem neuen Backbuch begibt sich die Bäckerin Laurel Kratochvila auf die Suche nach ihren polnisch-jüdischen Wurzeln und stellt über 100 süße und herzhafte Rezepte zusammen, die die Vielfalt der polnischen Backtradition widerspiegeln. Ob rustikales Kefirbrot, Krakauer Mohnbagels, Rote-Bete-Bialys, Walnuss-Babka, Warschauer Sahneschnitten, Baisertorte mit Grapefruitcreme, zitronige Brombeer-Karpatka oder jüdische Leckereien wie Hamantaschen und Rugelach – jedes Rezept erzählt eine Geschichte und drückt Laurels persönliche Verbindung zu Polen aus. Begleitet von traumhaften Rezeptfotos und stimmungsvollen Impressionen aus dem Land, verbindet »Das Polen-Backbuch« kulinarische Tradition mit zeitgenössischem Flair und lädt dazu ein, die Backkultur unseres Nachbarlands genussvoll zu entdecken."

 

Dieses Buch ist rundum zu empfehlen. Und vielleicht war ich schon ein wenig vorab beeinflusst. Denn von der Autorin Laurel kannte ich schon das Buch "Neues Backen" (siehe Link) und das ist von 2022 und wirklich nur zu empfehlen. Damals ging es um 99 Backrezepte "rund um die Welt", heute also nur der Blick in die polnische Backstube. Wird das zu einseitig? Länderküche ist ja nicht immer jedermenschs Sache? Ich spoilere Mal: auf keinen Fall!

 

Widmen wir uns dem Buch wie immer von außen nach innen. Zuerst: wie meist sind die Bücher vom Prestel Verlag "schlicht und einfach" in Bindung und Papier. Für ein Buch in dieser Dicke und Rezeptefülle hätte ich mir ein Lesezeichenbändchen gewünscht. Am Ende auch egal: die Klebezettel haben sowieso die Herrschaft über die Seiten übernommen...

 

Beim Aufschlagen dann: pures Entzücken meinerseits ob des Layoutes und der Farben. Ja, retro und knallig ist gerade "In", aber hier stimmt wirklich alles. Bunte Farben passen gut zur Schrift, das Inhaltsverzeichnis ist nach Gebäckart aufgeteilt (ich liebe das Hefeteigkapitel und das für "Füllungen") und ein wenig Polnisch lernt man durch die in der Sprache genannten Wörter gleich mit.

 

Der deutsche Kochbuchpreis hat das Buch im letzten Jahr mit Gold ausgezeichnet. Warum, wird schnell klar. Die Mischung aus Geschichten, vielfältigen Rezepten der polnischen und jüdischen Backkultur sind gepaart mit Gelingsicherheit, wie schon durch das erste Kochbuch bekannt. Yummi! Auch, wenn ich dieses Buch als "Länderküche" kennzeichnen würde, es enthält wirklich alles, was man für das "Standardbacken" so an Rezepten benötigt. Kefirbrot, Krakauer Mohnbagels, Rote-Bete-Bialys, Walnuss-Babka, Warschauer Sahneschnitten, Baisertorte mit Grapefruitcreme, zitronige Brombeer-Karpatka oder jüdische Leckereien wie Hamantaschen und Rugelach - man kann die Rezepte auch gut abwandeln, so ist für jeden etwas dabei.

 

Und immer funktioniert es. Zum Beispiel das Rezept für Challah, einfach gut erklärt und gut nachzubacken. Egal ob süß oder herzhaft. Auch für Anfänger ist alles dabei, zum Beispiel gute Erklärungen für Hefe- und Sauerteige.

 

Mein Fazit: kaufen. Egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene, hier findet man ein Standardbackbuch, welches sich hinter der polnischen Backwelt etwas tarnt. Mein absolutes Backlieblingsbuch aktuell!

BUCHWERTUNG

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LESEPROBE

Angaben zum Buch

Ausgabe: Hardcover, Pappband, 320 Seiten, 19,0x26,0cm

Erschienen am: 01.10.2025

Originaltitel: Dobre Dobre. Baking from Poland and Beyond

ISBN: 978-3-7913-7630-1

Verlag: Prestel

Originalverlag: Chronicle Books

TrANSPARENZ & QUELLEN

Das Kochbuch "Das Polen-Backbuch" wurde mir für diese Rezension kostenfrei vom Prestel Verlag zur Verfügung gestellt. Es fand keine Vergütung dieses Artikels statt. Der Text zur Rezension basiert auf meiner eigenen Bewertung und wurde nicht mit dem Verlag abgestimmt. Quellen Bilder & Zitate: Verlag.

 

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